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6 Dinge, die Du über das Essen Deiner Katze wissen solltest

10 Feb. 2021.


Ein gesundes Essverhalten mit Deiner Katze zu entwickeln, kann dauern und auch etwas anstrengend sein. Katzen sind mit dem Essen oft mäkelig. Doch ist eine Routine besonders wichtig, da die Gesundheit unserer kleinen Fellfreunde davon beeinflusst wird. Jede Katze ist individuell und deswegen sollte auf jede Katze speziell eingegangen werden. Cat in a Flat gibt Dir eine erste Anleitung.

Im Zweifelsfall wende Dich an den Tierarzt Deines Vertrauens oder an jemanden, der sich intensiv mit Katzenernährung auskennt.

Isst meine Katze zu viel oder zu wenig?

Jede Katze ist unterschiedlich und isst dementsprechend unterschiedliche Mengen. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Alter, Aktivität, Rasse und auch generell davon, ob sie ein guter Esser ist oder nicht. Generell gilt: Kitten essen am meisten, erwachsene Katzen etwas weniger und Senioren am wenigsten. Du solltest wissen, dass Katzen Häppchen-Esser sind. Im Gegensatz zu uns Menschen ist es für sie nicht natürlich wenige große Portionen auf einmal zu sich zu nehmen. Stattdessen essen sie gern sehr viel häufiger kleine Bissen. Katzen haben ein Sättigungsempfinden und können eigentlich gut selbst einschätzen, wie viel sie zu essen brauchen. Das gilt allerdings nicht für gelangweilte oder kranke Katzen!

Katze Übergewichtig
Ist Deine Katze dick oder ist das nur Fell?

Wie oft soll ich meine Katze füttern?

Katzen essen gern häufiger kleinere Portionen. Optimal ist eine sogenannte AYCE (All you can eat) Versorgung. Das bedeutet, dass Du Deiner Katze den zu jeder Zeit Zugang zum Fressen ermöglichst. Nach Bedarf wird Futter aufgefüllt. So lernen Katzen schon früh, dass sie den ganzen Tag essen können. Sie lernen sie sich die Portionen nach ihrem persönlichen Hungergefühl einzuteilen. Wenn Katzen als Kitten nur zu bestimmten Zeiten eine Portion bekommen, müssen sie manchmal auf Nachschub warten. Manchmal werden sogar volle Näpfe sogar weggestellt. So lernen sie, sich zu bestimmten Zeiten „vollzufressen“. Das führt am Ende häufig zu Übergewicht, da die Katze weniger aus Hunger isst, statt aus Angst das Futter zu verpassen. Generell solltest Du Deiner Katze aber mindestens zweimal am Tag (morgens & abends) frisches Fressen in einem sauberen Napf hinstellen. Achte auf die Hersteller-Angaben auf den Verpackungen des Katzenessens. Dort steht meistens eine Fütterungsempfehlung, wie viel des Futters Deine Katze (je nach Gewicht) am Tag essen solltest. Dies ist ebenfalls eine gute Orientierung!

Achtung: Das Umstellen einer älteren Katze auf AYCE kann sich schwierig gestalten. Wenn Du Katzen im Haushalt hast, die unterschiedliche Fütterungs-Methoden erhalten und verschiedenen viel/oft essen sollen eignen sich „Surefeeds“, die sich pro Katze chipgesteuert öffnen lassen. 

Katzensitter-Tipp: Als Cat-Sitter bist Du meistens nicht so viel vor Ort, wie die Besitzer persönlich. Kläre daher ab, ob einmal Füttern pro Tag reicht (Das geht über kürzere Zeiträume), oder ob es sich lohnt, dass Du zweimal täglich bei den Miezen vorbeischaust (eignet sich für längere Zeiträume). Achte zudem darauf, dass Du erst mit der Katze spielst und sie anschließend fütterst. Mit einem vollen Magen spielt eine Katze oft weniger gern und das Futter ist gleichzeitig die Belohnung für eine tolle Tobe-Einheit!

Wieso trinkt meine Katze nicht?

Wenn Du das Gefühl hast, Deine Katze trinkt zu wenig, solltest Du Dir erst einmal nicht allzu große Sorgen machen. Katzen sind ursprünglich Wüstentiere und sind es aufgrund ihres Ursprungs gewohnt mit wenig Wasser auszukommen. Besonders Katzen, die ausschließlich mit Nassfutter gefüttert werden, trinken häufig scheinbar gar nicht, da die Feuchtigkeit im Futter ihnen ausreicht. Übermäßiges Trinken ist bei Katzen sogar ein schlechtes Zeichen! Hier solltest Du dringend den Tierarzt aufsuchen, denn es könnte ein Problem mit den Nieren geben.

Achtung: Wichtig ist es, dass Du Deiner Katze jeden Tag frisches Wasser zur Verfügung stellst. Die Wasserquelle sollte sich möglichst nicht direkt bei den Fressnäpfen befinden, denn Katzen mögen das nicht. Falls Du immer noch das Gefühl hast, dass Deine Katze trinkfaul ist, könntest Du es mit einem Katzen-Brunnen versuchen. Vielen Katzen gefällt es, fließendes Wasser zu trinken.

Katze trinkt Trinkbrunnen
Katze trinkt aus einem Trinkbrunnen.

Ist Nass- oder Trockenfutter besser für meine Katze?

Beide Futtersorten haben ihre eigenen Vorzüge. Trockenfutter kann unbedenklicher über längere Zeiträume auch bei warmen Wetter offen stehen. Nassfutter enthält wichtige Flüssigkeit für Deine Katze!

Die verbreitete Meinung, dass Trockenfutter gegen Zahnstein hilft, ist nur bedingt richtig. „Natürlich erzeugt das Kauen des Trockenfutters einen mechanischen Abrieb, jedoch sind die wenigsten Trockenfutterbrocken groß genug um eine wirklich gründliche Reinigung zu gewährleisten, außerdem kauen viele Tiere viel zu wenig darauf rum.“

Besser eignen sich größere, rohe Fleischstücke, auf denen Deine Katze richtig herumkauen muss. Gulasch vom Rind oder auch Huhn oder Pute, kannst Du Deiner Katze in kleinen Mengen gern roh zum Kauen geben. Schwein oder gekochte Knochen solltest Du allerdings vermeiden.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, kannst Du Dich auch am „Barfen“ versuchen.

Achtung: Das Füttern von Trockenfutter kann eventuell dazu führen, dass Deine Katze versucht die Flüssigkeit durch Trinken nachzuholen. Dieses kann zu einer Überlastung der Niere führen! Ebenso solltest Du generell darauf achten, Deiner Katzze hochwertiges Futter zu fressen zuz geben. Hochwertiges Futter erkennst Du an den Inhaltsangeben. Der Fleischanteil sollte über 60% sein. Ebenso sollte das Futter auf gar keinen Fall Zucker enthalten. Kohlenhydrate und Getreide sollten ebenfalls nicht (oder nur in sehr geringen Mengen) vorhanden sein.

Katzensitter Tipp: Als Katzen-Sitter solltest Du abklären, was die Katze, die Du sittest zu Fressen bekommen soll und wie das Essverhalten ist!

Katze Futter
Katzen können Trockenfutter, Nassfutter oder beides bekommen!

Wieso will meine Katze beim Fressen gestreichelt werden?

Deine Katze will beim Fressen gestreichelt werden? Kompliment an Dich: Deine Katze fühlt sich in Deiner Gegenwart anscheinend sicher und geschützt. Wenn Deine Samtpfote ein „sozialer Esser“ ist, möchte sie Dich beim Fressen in Ihrer Nähe haben. Fast nie sind Katzen so ungeschützt, wie beim Essen. Wenn jedoch Du da bist, kann Deine Katze sich entspannen und ihre Mahlzeit in Ruhe genießen. Für einige Katzen ist das Streicheln der ultimative Ausdruck dieser Sicherheit. Selbst wenn sie Dich nicht sehen können, können sie fühlen, wie Du sie streichelst, wodurch sie sich beruhigt und sicher fühlen. Warte jedoch nicht beim Napf ab, bis die Katze kommt – eventuell traut sich Miezi dann gar nicht erst dorthin! 

Katzen-Sitter Tipp: Mit scheuen Katzen kann man sich besonders gut anfreunden, wenn man sie beim Essen streichelt. Warte jedoch nicht beim Napf ab, bis die Katze kommt – eventuell traut sich Miezi dann gar nicht erst dorthin! Kläre zunächst mit dem Besitzer ab, ob die Katze Kontakt beim Essen mag.

Wieso isst meine Katze Gras?

Das Kauen auf Grün scheint für Carnivoren eine seltsame Angewohnheit zu sein. Katzen fressen jedoch oft etwas Katzen-Gras, wenn sie Zugang dazu haben. Der Hauptgrund scheint zu sein, dass Gras als Verdauungshilfe für die Samtpfoten dient. Katzen-Gras kann helfen, Verstopfungen im Darm zu beseitigen, und als Brechmittel wirken, falls Deiner Katze etwas quer liegt.

Einige Katzen neigen auch dazu, an Dingen zu kauen, wenn sie gestresst und ängstlich sind. Zum Beispiel an Pflanzen. Haus-Katzen, die keinen Zugang zu einem Garten haben, können von einem Stück Katzengras im Haus profitieren. Ohne dieses könnten Katzen Zimmer-Pflanzen kauen, und viele sind für Kätzchen giftig.

Katze frisst Gras
Katzen lieben Katzen-Gras.

Informationen zu den Essgewohnheiten und zum Essverhalten von Katzen, einschließlich der Fragen, ob Katzen vegan ernährt werden können und warum Katzen sich übergeben findest Du in unserem Cat in a Flat Blog.

Eine tolle Alternative zur Katzenpension – Katzensitter in meiner Nähe.

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